IUI Plus

  • Der IUI Plus findet Verwendung bei Patientinnen, bei denen sich die Passage der Cervix als schwierig gestaltet.
  • Der IUI Plus ist ein Set bestehend aus zwei Teilen, einem Transferkatheter und einem Mandrel.
  • Die Verwendung der Positionierhilfe gewährleistet ein genaues Einführen entsprechend der vorher gemessenen Sondenlänge des Fundus uteri.
  • Zwei seitliche Öffnungen am distalen Katheterende ermöglichen eine optimale Verteilung der Spermien.
  • Der Pfeil auf dem Griff zeigt die Lage der seitlichen Öffnungen an.
  • Die flexible Form gewährleistet eine optimale Anpassung an die Uterusanatomie.
  • Die Markierung (6 bis 7 cm von der distalen Öffnung) erleichtert gemeinsam mit der Positionierhilfe die Orientierung.
  • Ein Luer-Lock Anschluß ermöglicht eine einfache Adaption an handelsüblichen Spritzen.
Produktbeschreibung Artikelnummer Einheit
Inseminationskatheter Plus 4220 Plus 1 VE = 25 Stück

Produktdaten und Hinweise

Länge Katheter: 216 mm (± 2 mm)

Länge Mandrel: 240 mm (± 2 mm)

Außendurchmesser Katheter: 1,60 mm (± 0,10 mm)

Außendurchmesser Mandrel: 1,00 mm (± 0,05 mm)

Das Medizinprodukt ist CE zertifiziert, durch Gamma-Strahlen sterilisiert, MEA und LAL getestet. Es ist für den einmaligen Gebrauch bestimmt.

Diese Inseminationskatheter werden bei Gynétics, Belgien, gefertigt und unterliegen dem eingeführten Qualitätsmanagementsystem gemäß ISO 13485:2003 und ISO 9001:2008.

 

  • Die Kanüle wird mit einer für diese Anwendung bestimmte oder geeignete Spritze versehen.
  • Vor dem Befüllen mit der Suspension wird 1 ml Luft in die Spritze eingezogen, damit sicher gestellt ist, dass die gesamte Probe während der Insemination in das Cavum uteri verbracht wird (Totraumvolumen des Katheters 0,42 ml).
  • Die Positionierhilfe wird entsprechend den zuvor ermittelten anatomischen Größenverhältnissen eingestellt.
  • Der Katheter wird zusammen mit dem Mandrel eingeführt bis die Positionierhilfe an dem äußeren Muttermund anliegt.
  • Sobald die gewünschte Position erreicht ist, wird der Katheter so gedreht, dass die Markierung auf dem Griff sichtbar oben liegt. Dadurch werden die beiden seitlichen Öffnungen am äußeren Ende des Katheters auf die Tubenmündungen ausgerichtet.
  • Nachdem der Mandrel entfernt wurde wird die Suspension mit den Spermatozoen langsam in die Gebärmutterhöhle injiziert.
  • Abschließend wird der Katheter langsam aus der Gebärmutter herausgezogen.
         

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